Susanne Nick

Jahrgang 1972

Ergotherapeutin seit: 1999
10 jährige Berufserfahrung in der Ergotherapie für Menschen mit komplexen Traumafolgestörungen, einschl. Dissoziativer Identitätsstörung (DIS).
7 Jahre lang Ergotherapeutin für frauenspezifische Traumatherapiestation, Wicker-Klinik,
Bad Wildungen (Klinik für Psychosomatik / Psychotherapie)
Seit 2008 ambulante ergotherapeutische Begleitung traumatisierter Menschen - seit
Anfang 2009 in der Praxis Hohenzollernring.

Weiterbildung in:

  • Diagnostik und Behandlung posttraumatischer, dissoziativer Störungen,
    einschl. DIS (M. Huber, Jahresweiterbildung)
  • Behandlung dissoziativer Störungen (laufendes Curriculum S. Boon, Niederlande)
  • Dialektisch - behaviorale Therapie der Borderline-Persönlichkeitsstörung
    (nach M. Linehan)
  • Traumaspezifische Kunsttherapie (S. Lücke / nach L. Reddemann)
  • ego-state-therapie & mindfullness (M. Philipps, USA )
  • Rituelle Gewalt und mindcontroll (T. Becker, C. Fliss, M.Huber, C. Ross)
  • Somatic Experiencing  (körperorientierte Methode zu Reduktion posttraumatischer  Stresssymptome / aktuell im letzten, 3. Ausbildungsjahr, nach P.Levine)
  • Wendotrainerin / Trainerin für Selbstbehauptung & Selbstverteidigung für Frauen / Mädchen    (Bundesfachverband B.V. FeST)
  • langjährige eigene Meditations- u. Retreaterfahrung, Schülerin von S. Wetzel

Schwerpunkt:
Ergotherapeutische Begleitung für traumatisierte Menschen, einschl. Dissoziativer Identitätsstörung.In der Behandlung werden Erkenntnisse der Psychotraumatologie, im Besonderen der strukturellen Dissoziation berücksichtigt. Elemente aus der ressourcen- und körperorientierten Traumatherapie ergänzen die ergotherapeutischen Methoden und werden
in die Behandlung integriert. Therapiefokus ist die Verbesserung der Alltagsbewältigung und der eigenen Handlungsfähigkeit; folgende Bereiche werden dabei vor allem gefördert:

    • psychische Stabilisierung
    • lösungsorientierter Umgang mit Traumafolgestörungen
    • achtsame Wahrnehmung und Einhaltung eigener Grenzen
    • angemessene Tagesstrukturierung
    • achtsame Körper- und Sinneswahrnehmung
    • Wiederentdeckung eigener Ressourcen
    • Soziale und emotionale Kompetenz
    • Kreativität und eigene Gestaltungsfähigkeit

Traumaspezifische Ergotherapie ist kein Ersatz für eine Psychotherapie, sondern vielmehr eine sinnvolle Ergänzung zu allen Phasen einer laufenden psychotherapeutischen Traumatherapie. Zudem können Zeiten vor / nach einer Psychotherapie oder Klinikaufenthalt stabilisierend begleitet werden. Auf Wunsch ist Austausch und Zielplanung mit der betreuenden ÄrztIn, PsychotherapeutIn, PsychiaterIn gerne möglich.


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